Bei diesem inklusiven Projekt sind Künstler mit und ohne Behinderungen

aus der darstellenden, der bildenden Kunst und der Musik vereint und beteiligt.

 

Die gemeinsamen Proben und Workshops in den Arbeitsgruppen sind ein wesentlicher Aspekt dieses Projektes.

In den Veranstaltungen wird gezeigt, welche Leistungen durch Inklusion erreichbar sind.

 

Planung:

 

Gründung von Arbeitsgruppen mit Künstlern und interessierten Menschen mit Behinderungen. Proben mit den Teilnehmern für das Programm Körperklänge in den Behinderteneinrichtungen und in der Kunsthochschule

"die Etage"

 

Durchführung von inklusiven Veranstaltungen "Körperklänge- stageArt inConcert".

Gleichzeitig als Motivvorlage für die beteiligten behinderten und nichtbehinderten Künstler (Fotografen, Maler usw.) für die Ausstellung „Körperklänge – Magische Momente“

Unterstützung bestehender Arbeitsgruppen für bildende und für darstellende Künste sowie Musik durch professionelle Künstler.

Bildung neuer Arbeitsgruppen in den o.g. Bereichen.

Herstellung einer Videodokumentation über den Ablauf der Veranstaltungen und der Arbeitsgruppen.

Einzel- und Gruppenproben mit Musikern mit Behinderungen

Grundlagen des Songwritings und Herstellung eigener Songs auf CD.

  

 Realisiert:

 

Es wurden im Musikbereich  Profimusiker als Betreuer/Lehrer eingesetzt, die das Niveau der integrativen Bands erheblich verbessern konnten und die Grundlagen fürs Songwriting erarbeiteten.  

 

Schauspieler/Pantomimen erarbeiteten in einer Bewegungsgruppe der AWO ein neues Stück, bei dem Menschen mit Behinderungen in die Abläufe einbezogen werden.

Regelmäßig wurden von Kooperatoren (Künstlern aus dem Verein) Mal- und Fotogruppen der AWO und anderen Trägern auf die Veranstaltungen vorbereitet, während der Veranstaltungen betreut und bei der Motivsuche und Umsetzung beraten.

Bisher sind 17 inklusive Veranstaltungen durchgeführt worden.


Alle Ziele konnten erreicht werden. Zusätzlich wurde der Veranstaltungsumfang auf ein Pflegeheim und die Villa Donnersmarck erweitert, in denen zwei zusätzliche Veranstaltungen stattfanden. (siehe Veranstaltungen)

 

Um die Veranstaltungen vielfältiger und attraktiver zu machen, haben wir den Untertitel von

„Körperklänge - Pantomime und Musik“ in „Körperklänge – stageArt inConcert“ geändert. 

Das Programm vor dem Konzert wurde auf Variete/Zirkus Charakter erweitert.

  

Die CD Produktion des behinderten Songwriters Tom Cunningham wurde durch die Organisation einer Cd Realese Party unterstützt.

Eine Lesung (Dachdecker wollte ich eh nicht werden) mit anschließender Diskussion (Umgang mit Menschen mit Behinderungen)

mit Raul Krauthausen wurde zusätzlich organisiert.

 

In einem Seniorenpflegeheim  wurden mit inklusiver Besetzung eine szenische Lesung (Weihnachtsgeschichte – Charls Dickens zur Weihnachtsfeier) und ein Variete/Konzert Programm (Sommerfest)  aufgeführt.

 

Zukunft:

 

Als positive Erfahrungen kann man den hohen Zulauf der Gruppen und Einzelkünstler zu den angebotenen Aktivitäten werten.

Da es sich bei der Mehrheit unserer künstlerischen Betreuer um „Anfänger““ bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen handelte, haben wir durch Supervisions und die praktische Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern viel dazu gelernt.

Die Bereitschaft aller Beteiligten, weit über die vereinbarte Stundenzahlen hinaus für das Projekt tätig zu sein, die Begeisterung der Künstler mit und ohne Behinderung, ist ein Zeichen für die Berechtigung bzw. Notwendigkeit derartiger Projekte.

Wir schätzen, dass bei den Veranstaltungen, den Workshops und den Einzelschulungen ca. 2.500 Menschen beteiligt waren.

Dazu kommen die weiteren Kontakte durch die Ausstellung der Fotos und der Bilder, die Verbreitung der CDs und der Videoaufzeichnung.

Wir sind alle der Meinung, dass wir dieses Projekt (in verbesserter Form) weiterführen sollten.

 

Alle Kooperationspartner (AWO Falk-Club, Aktion Weitblick gGmbH, House of Life e.V., Artenschutztheater, 

Handy clapped e.V., und „die Etage“ unterstützten uns bei diesem Projekt wie vorgesehen.

 

      Weitere Partner wie  UfaFabrik, BA Tempelhof, Seniorenpflegeheim Michael Bethke, Fürst Donnersmarck                 Stiftung wurden neu dazu gewonnen.                                

      Neben der Planung und laufenden Durchführung der schon feststehenden Veranstaltungen in der bisherigen           Form, sind auch Veranstaltungen in kleinerem Rahmen in Pflegeheimen vorgesehen.                     

 

     Außerdem testen wir eine neue inklusive Veranstaltungsform mit Raul Krauthausen, in der er, aus seinem Buch          „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ mit musikalischer Umrahmung und anschließender Diskussion,                 vorliest.             

 

     Mit den „Guitarlovers“ (integrative Band) möchten wir eine CD mit eigenen Songs produzieren.

 

     Austellung mit Bildern und Fotos der Künstler mit und ohne Behinderungen in der Galerie FANTOM wird zum      Aktionstag der Aktion Mensch geplant.

     

     Weiterhin werden wir inklusive Veranstaltungen durchführen und uns um die Finanzierung eines erweiterten            Projektes bemühen.